info@meinedeinefilme.de 04. Dezember 2020 - 05:37:37

Unsere Kritik zu Guardians of the Galaxy fr Dich



Egal, wo man im Kino auch hinguckt, irgendwo hängt immer ein buntes 'Marvel'-Plakat herum. Und der Comic-Gigant hat bis 2020 noch Pläne, sein Filmuniversum mit drei Filmen pro Jahr weiter auszubauen. Nachdem 'Marvel'-Filme weg gehen, wie geschnitten Brot, das Universum und die "bodenständigeren" Helden bekannt sind, erlaubt sich 'Marvel' seine andere, verrückte und abgedrehte Seite zu zeigen: Vorhang auf für die Guardians of the Galaxy!

Mit Guardians of the Galaxy erscheint der nunmehr zehnte Film des Cinematic Universe und mag mitunter der schwierigste sein, um sich zum etablieren. War "Thor" noch relativ unbekannt, aber aufgrund der Mythologie kein unbeschriebenes Blatt, so kennt der Neu-Marvelaner hier eigentlich keine der Figuren. Was nicht weiter schlimm ist, denn der Film nimmt sich selbst auf die Schippe, wenn die Schurken beispielsweise den Helden Peter Quill/Star Lord (Chris Pratt) selbst nicht kennen.

Während die Rächer jeweils einen Vorfilm hatten, werden hier fünf gänzlich neue Figuren auf einmal eingeführt, was der Film ganz gut im ersten Drittel abhandelt. Jede Figur bekommt genug Raum, um nicht zu zweidimensional zu erscheinen. Als Hauptfigur bekommt Star Lord hier das größte Profil. Aber auch die anderen Figuren kommen nicht zu kurz, wobei Dave Bautista mit mehr Schauspielunterricht als Krafttraining Drax' the Destroyer mehr Emotionen hätte verleihen können - seine Hintergrundgeschichte ist nicht weniger traurig, als die der anderen. Zoe Saldana als Gamorra macht auch eine guten Arbeit, aber Rocket Raccon (Bradley Cooper) und Groot (Vin Diesel) stehlen den Protagonisten mit ihrer unverwechselbaren Freundschaft die Schau.

Typisch für 'Marvel'-Verfilmungen ist die ordentliche Portion Humor, die hier nicht zu kurz kommt. Die Witze, Anspielungen und Situationskomik zünden jedesmal. Die Action treibt den Film voran und einige ruhige Momente hat das Drehbuch auch vorzuweisen. Die Wendungen im Film kann man leider schon riechen, denn hier wird sich nichts getraut und auf altbekanntes zurückgegriffen.

Ausgezeichnet ist die Gestaltung des Films. Man fühlt sich richtig wohl im bunten Comicuniversum, das an fast jeder Ecke an "Star Trek" oder "Star Wars" erinnert: Namen die keiner Aussprechen kann, Figuren die abgedrehter nicht aussehen könnten und Welten von morgen, vereinen sich zu einem bunten Potpurri für den Kinogänger.

Fazit: "Die Beschützer der Galaxis" von James Gunn ist ein auf-Nummer-sicher-Film geworden, der mit dem bekannten Schema F aufwartet. Aufgrund der extremen Schauwerte, schillernden Figuren und der kontrastreichen Musikwahl kommt der Film trotzdem locker und luftig daher und weiss zu unterhalten. Der zweite Teil wird mit Sicherheit besser werden, da man die Figuren bis dahin dann schon kennt und ein gewisses Vertrauen die Empathie begünstigen wird. Soll erfüllt.

3.5 von 5 Popkörnern


Hinweis: Und natürlich bis zum Ende sitzenbleiben, denn nach dem gesamten Abspann kommt noch eine kleine Szene.


Quelle: https://www.meinedeinefilme.de

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Bildmaterial © Marvel Enterprises, Marvel Studios, Moving Picture Company (MPC) | Walt Disney Studios Motion Pictures

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